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Tourblog

2013-2011

Inksound Lyriklog


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Ich liebe es, Brücken zu spielen.

13. Oktober 2013

Amden, Schweiz. Berge, Sonne, Schnee, See und tolles Publikum. Amden- über Basel, Zürich, Pfäffikon ...

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7. Oktober 2013

Gestern in Ulm, davor in Wilhelmsdorf, Ravensburg — Bodensee, Alpen ... Drachenflieger, Pferde, Motorräder ... 768 Stufen über drei Etagen in den Ulmer Münster trotz Höhenangst geklettert — lebensgefährlich.
Schöne Aufzeichnungen für den Fernsehgottesdienst gemacht, SDH Wilhelmsdorf.

26. September 2013

Konzert in Stuttgart. Dort lebt auch meine Schwester.

21. September 2013

Kunstmuseum Göteborg, dann Fähre nach Puttgarden, Hamburg.

20. September 2013

Interview zu Flügelworte, Leipziger Internet Zeitung

19. September 2013

Vollmond hier in Västergötland, Schweden, Äspered in Älvsborg län. Es ist so still, dass man nichts hört, kein Auto, nichts. Der See Tolken und die Wälder liegen in Nebel eingehüllt, Pferde grasen. Die roten Häuser stehen fest und freundlich. Die drei roten Villen, in denen Filippa, Per, Gunilla, Ingvar, Erik und ich wohnen, grüßen sich stumm. Es war heute wieder ein langer, wunderschöner Tag. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Die Dörfer liegen friedlich, Sundholmen, Björnhult, Sjötorp, Skogslund, Ulricehamn, Dalsjöförs, Toarpsdal — die ganze Toarpsområdet ... die Namen sind so schön wie die Dörfer selbst mit weiten, hügeligen Wiesen. Hier glaubt man kaum, dass es irgendwo grosse Probleme auf der Welt gibt.

Bereits in Jönköping in Småland sieht alles wieder ganz anders aus. Städte scheinen so unabhängig von ihrem Land zu sein.
Heute habe ich meine ersten schwedischen Elche gesehen — wenn ich den toten von vorgestern mal weglasse.
Bären hat es hier in Äspered früher zuhauf gegeben, auch Wölfe.
Heute Schafe mit schwarzen Gesichtern, weiße Kühe, Rehe, Fliegenpilze, Blumen und Elche.
Borås ist eine sehr schöne Stadt, etwas kleiner als Würzburg. Morgen gehen wir ins Kunstmuseum Abecita in Borås, dann Knalleland, Textilmuseum, Skulpturen-Gang. Heute war ich im Bastu bei Bo und Cyrene und schlief hinterher im Herbstsonnenschein auf der Terrasse ein. Ich spreche den ganzen Tag nur Schwedisch. Das ist das Beste. Dazu Mio, min Mio. Änglagård. Tranströmer.
Wir essen Torsk, Köttbullar, Strömming, Smörgås, hård bröd, Falukorv, trinken Lingonsaft, Blåbär-Mellanfil.

17. September 2013

Heute den ganzen Tag in Jönköping verbracht, der Stadt meiner schwedischen Wurzeln. Heute Abend Konzert.

12. September 2013

Im Öresundzug nach Göteborg. Flensburg, Koling, Kopenhagen, Lund... Borås und Vimmerby: Astrid Lindgrens Welt.

11. September 2013

Schlossfest im Schloss Hurlach bei Augsburg war sehr schön, Band und solo. Interviews in Leipzig. Morgen ganz früh nach Schweden, über Malmö, Göteborg nach Borås.

5. September 2013

Leipzig, Berlin, Würzburg, Herrnhut.

1. September 2013

Nächste Woche erscheint mein Gedichtband, bin aufgeregt und freue mich.
PHD und Revive at the same time, dazu der Gedichtband Flügelworte. Revive war eine Pionierschule, ich stelle fest, dass meist da, wo etwas das erste Mal beginnt, ich dabei bin. Nun erste Levite Praise Institute mit Leonhard Jones von MorningStar, USA, in Herrnhut für zwei Monate, wo ich staffe. Gestern habe ich dort wieder Klavier unterrichtet und Teachings gegeben. Die meisten Studenten sind Amerikaner und Australier oder aus England.

Flügelworte, PianoLyrik op. 1

30. August 2013

Herrnhut, Leipzig, Berlin. Graduation YWAM Herrnhut! Ab morgen Levite Institue Herrnhut.

12. August 2013

Karli in Leipzig: Nato (Kino), Späti (für immer zum Einkaufen), Staubsauger (zum Tanzen), Cafe Puschkin, Conne Island (Kino), Feinkost (Kino) — und wir wohnen mittendrin. Cospudener See, Rababa Shisha, La Strada. Stundenlang Notenspur, Rathaus, Stasi-Museum.
Am Montag Berlin, Gespräche mit Verlagen. JUBALmusic Berlin. Das nächste Mal probiere ich den Bechstein Flügel dort in der Kirche aus. Im November spiele ich dort die Kunst der Fuge auf der Orgel.

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27. Juli 2013

Stuttgart.
Im September werden 162 Gedichte von mir in meinem ersten Lyrikband namens Flügelworte PianoLyrik op. 1 veröffentlicht im Literaturverlag Lorbeer Bielefeld.

11. Juli 2013

Augsburg ist wunderschön: das Gebetshaus, die einzigartige Fuggerei, Rathaus, Dom, die Ulrichskirche, die sowohl katholisch als auch evangelisch ist, die Annakirche, in der der außergewöhnliche Glaubensfrieden geschlossen wurde, die Augsburger Puppenkiste, die niedliche Altstadt .. dennoch bin ich ein Fan von Mitteldeutschland geworden, besonders von Leipzig. War dort gestern wieder im Museum der Künste gewesen und habe das einzige Monetbild gefunden. Ich liebe auch die spannende moderne Kunst der Gegenwart (natürlich nicht alles). Ich folge jedes Mal ein Stück mehr der Leipziger Notenspur, beim Grieg Denkmal und dem Johannisfriedhof musste ich weinen, teilweise folgen wir der Notenspur acht Stunden am Tag, Grassi Museum, Ladegast-Orgel in der Nikolaikirche gespielt: Johann Sebastian Bachs Kunst der Fuge.

7. Juli 2013

Vorher Leipzig, jetzt in Augsburg, spiele abends, hoffentlich kann ich morgen etwas von der Stadt sehen, bevor ich wieder nach Leipzig fahre.

25. Juni 2013

5 Konzerte in 4 Tagen, Herrnhut, Iserlohn, Wuppertal, Duisburg, Mühlheim, dann wieder Würzburg. Finetuning. Mein Kopf biegt ab .. :)

9. Juni 2013

In Prag. Wunderschoen hier, etwas ueberflutet, Karlsbruecke, Burg, Petrin Tower, Konzerte, vorher Frankfurt, Herrnhut.

23. Mai 2013

Stuttgart, Leipzig, Würzburg ... und Hochzeiten dieses WE. Heute war ich wieder ausreiten hier in der Sächsischen Schweiz, durch Wind und hohes, nasses Gras am Waldrand, mit den Pferden Reike und Manu, einen Falken hoch am Himmel gehört und gesehen.

17. Mai 2013

Konzerte in Ludwigsburg bei Stuttgart, bei Aschaffenburg, Frankfurt, Prag- fahre über Dresden wieder durch ganz Deutschland und darüber hinaus.

8. Mai 2013

Die nächsten Tage ab heute:
Herrnhut, Leipzig. Kolloquium, Vorlesung. Dann 4 Konzerte am Wochenende: Köln, Duisburg, Mühlheim an der Ruhr, Würzburg.

27. April 2013

Herrnhut, Dresden, Görlitz, Leipzig, Köln, Mühlheim, Würzburg — und Heuschnupfen (ein bisschen).

8. April 2013

Eine Woche Zinzendorf-Experience in Herrnhut im Schloss YWAM Herrnhut im Wintermärchenwald. Die kälteste Gegend Deutschlands. Schnee seit 6 Monaten. Gefrorener See vor dem Fenster. In 10 Minuten in Polen und Tschechien. Dreiländereck. In einer Stunde in Prag. Herrnhuter Brüdergemeinde besucht. Alles sehr bewegend, was ich über Jan Hus, Zinzendorf, Wesley und Comenius lerne. Dresden Semper Oper mit Rigoletto. Leipzig mit Thomanerkantor-Gespräch über Bach, Vorlesung Peter Wollny, Probe Würzburg, wieder Herrnhut.

30. März 2013

Osterkonzert in Amden, Schweiz. Die Vögel singen über Schnee und Berge mit, wenn ich Bachs Kunst der Fuge übe — egal, wo ich bin. Morgen um 6 Uhr (mit Zeitumstellung 5 Uhr) Osterfeuer und Frühgottesdienst in der Bergkirche in Amden.

27. März 2013

Johannes-Passion, Bach-Chor. Wie anders als die Matthäus-Passion! Gestern Halle, Händel-Haus. Leipzig ist viel kälter als Würzburg. Im Kandler Cafe Bach-Taler, Bachkaffee, Händelsenf, Wagnertee, Hallorenkugeln — Hauptsache, die Leute wissen, dass Bach keine Schokolade war. Gema-Ausschüttung, die neue CD Com'Ann angekommen!

22. März 2013

Morgen Matthäuspassion in Leipzig, habe gestern bestellte CDs nach Prag geschickt. Kurzgeschichte Gegangen veröffentlicht.
Gegangen

18. März 2013

Skifahren in den Kitzbüheler Alpen in Österreich war wundervoll, Sonne, Schnee, blauer Himmel, bin zum ersten Mal heil rote Pisten gefahren und meine Höhenangst beim Sessellift besiegt, habe jetzt viel Muskelkater ...

14. März 2013

Bachseminar Geiselwind, zwei Motetten mit dem Thomanerchor in Leipzig, Oper von Kurt Weill, Bachchor. Ich vermisse Bach, obwohl ich ihn nie kennengelernt habe.

7. März 2013

CD Com'Ann in 2 Wochen — 20 Songs, Jazz, meine erstes Album nur mit meinen Liedern. :-)

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6. März 2013

Marburg, Stuttgart, Öhringen, Hannover. Freitag Leipzig. Com'Ann geht ins Presswerk. Ich freu mich! :-)

3. März 2013

Beide Konzerte in Hannover und Öhringen sind sehr gut gelaufen, gut besucht, der Flügel in der Spitalkirche sehr schön, viele CDs verkauft, ehemalige Schüler meines Vaters aus Osnabrücker Zeiten waren auch im Publikum — einer Zeit vor meiner Zeit.

1. März 2013

Heute abend spiele ich in Hannover, morgen in Öhrigen, nächste Woche muss ich wegen meiner Dissertation wieder in Leipzig sein.

25. Februar 2013

Das erste Mal in der Leipziger Oper, Wagner: die Feen, sehr interessant, habe die letzte Karte der ausverkauften Vorstellung bekommen, letzte Woche war erst Premiere für Wagners erste Oper. Außerdem gab es ein sehr interessantes Interview zum Bachfest im Sommersaal des Bach-Archivs. Lese, schreibe, dissertiere.

20. Februar 1013

Leipzig: Bach-Archiv, Uni, Bach-Chor Nikolaikirche Leipzig. Muss weinen bei den Chorfugen.

12. Februar 2013

Skifahren in der Rhön. Wasserkuppe: windig, Schnee, schön. Geburtstagsvorabgeschenk. Am Valentinstag ist mein Geburtstag.

6. Februar 2013

La Traviata-Proben (Opernchor) im Mainfranken Theater Würzburg.

4. Februar 2013

Leipzig Bach-Archiv und Uni, Musikwissenschaftliches Institut im Mendelssohn-Haus. Das Akademische Orchester im Gewandhaus Leipzig gehört. Leipziger Lerchen (Marzipan-Gebäck), Bachkuchen und süßsaure Linsensuppe im Bachstübl gegenüber der Thomaskirche gegessen.

29. Januar 2013

Oettingen. Im März/April 2014 spiele ich wieder in Australien: in Canberra, Melbourne, Sydney, an der Uni und in den Kathedralen.

23. Januar 2013

Amden, Schweiz. Ich bin ueber Stuttgart und Zuerich gefahren. Hier der totale Gegensatz zu Sydney: Berge und Schnee in der Sonne, wunderschoenes Kontrastprogramm, der Berg faellt mir ins Zimmer, die romantischen Voralpen umrahmen den Walensee. Atemberaubender Blick aus meinem Zimmerfenster. Unten im Tal die Autobahn nach Chur, abends flackern die Lichter der vereinzelten Haeuser auf. Ich bin ja schon das zweite Mal hier, habe im April 2012 hier und St Gallen und anderen Orten in der Schweiz gespielt, aber noch nicht im Gebetshaus. Hochgehoben ueber dem Nebel. Es ist angenehm und schoen hier, beruehrende Gespraeche mit Roland und Heidi, den Leitern. Ich stapfe durch den Schnee mit meinen australischen UGGs, überspringe vereiste Flüsse, Stacheldrahtzäune, löste fast Lawinen aus, besuchte das Amdener Museum, sah die Skilifte aus der Ferne und die Skifahrer dahin fliegen. Die Busse werden hier abends per Hand gewaschen, die Kühe gefüttert. Kaum in Deutschland, bin ich wieder unterwegs: Oettingen, Leipzig, Schweiz.

17. Januar 2013

Ich bin im Taipei 101 Tower in Taipei, Taiwan. 17 Stunden Layover. China Airlines. Xinyi District. World Financial Center, nach Dubai mit 508 m das hoechste Gebaeude der Welt mit dem goldenen riesigen Winddaempfer, dem 4 Millionen US-Dollar Damper Baby, und dem schnellsten Fahrstuhl der Welt, mit dem wir in den 89. Stock fuhren. Es ist ein riesiges, schoenes Gebaude, sehr geschmackvoll innen und aussen, kunstvoll, modern, erstaunliche Architektur und Design, nicht nur commerce und business. Light Jazz sauselt aus den Lautsprechern. Der Turm sieht von ferne aus wie aufeinandergetuermte riesige Damenroecke. Ich ass taiwanische Suppe mit Squid und Prawns und Tofu und „stinky tofu“ und Nudeln — mit Staebchen. Fuer 110 NTD=National Taiwan Dollar. Und Shi La Da Ma von bigtom, japanese Pearl Milk Tea. Der Bubble Tea kommt aus Taiwan und ist daher so billig hier. Ich bin oft die einzige blonde Weisse weit und breit. Mit mir zusammen besuchten viele Japaner und Chinesen vom Mainland 101. Ein Maedchen am Flughafen erklaerte mir, dass die winzig kleine Insel Taiwan im asischen Pazifik und im Taiwan Sea immer noch im Unabhaengigkeitsbestreben von China steckt. Sie studiert in Japan, ihre Schwester arbeitet in Vietnam. China ist auch nur zwei Flugstunden entfernt, Hongkong nur eine. Ich war noch nie da.
Ich flog ueber die Phillipinen und Papua Neuguinea. Ueberall tragen die Menschen ihre gespenstischen Mundmasken gegen Erkaeltung, aber ich habe noch keine zum Kaufen gesehen. Oben auf der Platform von 101 sah ich die Nangang Berge, die vier Tierberge, den Taipei-Kessel, den Anfang vom Schneebergtunnel, Sun-Yatsen mit dem gelben, gewoelbten Dach, die Fluesse und Brücken. Als ich aus dem Flughafen herauskam, war ich etwas ueberrascht und geschockt, in einen kalten, nassen Wind zu geraten: hier ist Winter natürlich, ungewoehnlich kalt fuer Taiwan, und die Leute und Autos laufen wieder rechts wie daheim.
Ich werde spaeter noch am Tamsui River entlang spazieren. Die Shops von Xinyi Bezirk haben viele schoene Schmuckstuecke aus yellow und rainbow Jade.
Wie anders und hell und warm war Sydney!
Heute nacht aber fliege ich zurück nach Frankfurt.


Ich fuhr zum Dongmen und ass im Restaurant Din Tai Fung zarte, heisse XiaoLongBaos, Dumplings im grossen Bambustopf, mit Ginger, Soya, dazu sauren Kohl, Shrimp Pot Stickers, spicy Pork Wonton, Shrimp Shiaomai. Die freundlichen taiwanesischen Damen leiteten mich liebevoll an, wie man das alles isst. Und was es ist. Dazu Jasmintee und original taiwanischer Bubbletee. Die Taiwanerinnen sind so gastfreundschaftlich und fuehrten mich froehlich ueberall herum, zeigten mir die zwei grossen Tempel Longsan und Xingtian, erklaerten mir die Gebraeuche dort, und ich fand heraus, dass sie Christinnen sind, den Nachtmarkt mit den Riesenschlangen, die goldenen Malls. Dampfende Hotpots. Sie kauften mir zum Abschied Red Turtle Bean Cake, Pork Cake, Matsi (mit Kaese gefuellten Reis mit Erndnuessen)und andere seltsame Koestlichkeiten, die einen komischen Nachgeschmack hinterlassen. Vor allem halfen sie mir, mich im U-Bahnnetz zurechtzufinden, das nicht auf englisch angezeigt wird. Es erinnerte mich sehr an Moskau.

15. Januar 2013

Am Darling Harbour spazierten wir zum Chinese Garden, assen Dim Sim (Shumai, Dumplings), tranken Jasmine Tee am Seerosenteich mit dicken, orangenen und pinken Karpfen, liessen uns in chinesische koenigliche Kleider huellen und machten Fotos im Garten, durch den man eine Stunde schlendert. Wir sahen Iguanas unter den Baeumen. Dann gingen wir ueber Chinatown zurueck zum Cockle Bay und Pyrmont Bay und bewunderteten die gelbe suesse Riesenente vom Balkon des Hard Rock Cafes und sahen die scheuen Ibisse herumstelzen. Die Tiere in Australien haben, wenn nicht lange Nasen, lange Schnaebel. Ich erinnere mich noch an das Kampfgebruell der Koalas in Sued Australien. Wir dachten, es waeren Tiger oder Wildschweine. Wir haben von diesen suessen schlaefrigen Koalas nicht so ein Affengeschrei erwartet. Von Zweig zu einem anderen Zweig scheuchten sie sich. Ploetzlich sind sie so schnell und verschmelzen mit ihrem Baum. Ihre Waffe ist, dass man sie nicht essen kann wegen ihrem vergifteten Fleisch aufgrund des immensen ausschliesslichen Eukapyltus-Genusses.

Spaeter liefen wir ueber die Pyrmont Bridge und Kentstreet zurueck Richtung Circular Qy und assen mit Carries Eltern im Selah Ente, Kingfisch mit Grapefruit, Avocado, und als Desert Pavlova, ein australischer beruehmter Nachtisch mit Sahne und Fruechten wie Pomegranate, dazu Meringue, Rosewater, Molasses-Syrup: Pavlova, benannt nach der russischen Balletttaenzerin. Tasmanischer Wein. Ich bin erstaunt, wie viele public Faehren in alle moeglichen Richtungen, Inseln und Straende fahren wie Zuege, fuer 3,50 AUD. Nach Watson Bay oder Cockatoo Island. Dann liefen wir schnell wieder zurueck zum Darling Harbour entlang der Monorail Schienen, um nicht zu spaet zum letzten Film zu sein, The Hobbit, IMAX Sydney, die groesste Leinwand der Welt, es war riesig, und dann noch 3D. Super Sitze. Wir uebernachteten bei Freunden direkt am Darling Harbour diese Nacht. Morgen ist mein letzter Tag, bevor ich ueber Taiwan zurueck nach Deutschland fliege. Wir wollen mit der Faehre nach Manly Beach, bevor ich nachts in den Flieger von China Airlines steige.

Mein Sonnenbrand blaettert ab. Es ist lustig hier mit dem Tee: Wenn ich sage, black tea, bekomme ich keine Milch, keinen Zucker, dann sage ich, black tea mit Milch und Zucker, dann sagen sie, das ist kein black tea (anymore), das ist regular tea mit Milch und Zucker, dann frage ich, was ist regular tea? Und sage, es ist supposed to be drank mit Milch und Zucker. Oder sie sagen, strong oder weak tea? Dann frage ich, was ist weak tea? Und dann sehe ich, dass der Teebeutel zwei Sekunden im Wasser haengt. Wenn er drin bleibt, ist es dark tea. Ein bisschen confusing.

Naechstes Mal moechte ich doch einen Blick auf King's Cross werfen, Party Area, vielleicht in daylight. Oxford Street. West Sydney. New Town. Surry Hills. Jede (britisch kolonisierte) Stadt hat ein Surry Hills. Corwnstreet. Vini (Restaurant). Sydney Jetboat.

Die Australier sind sehr freundlich. Als wir in Monarto mit unseren Staebchen unsere Ramen Nudeln assen, sagten sie im Restaurant nur: Oh, das riecht hier aber anders. — Denn sonst gab es nur Hotdogs und fish'n chips.

Ich ueberlebe manchmal kaum, wenn ich niese. Every time I think I will not make it. Es wird schoen, mit der Faehre an Bruecke und Opernhaus vorbeizugleiten Richtung Manly Beach (mit kleinen Quallen und Riesenrutsche und Beach).

14. Januar 2013

1000 Steps into the rainforest:

Blue Mountains in New South Wales — ca. 2 Stunden mit dem Auto von Sydney. Wir fuhren durch Blaxland, Leura Forest, Blackheath, am Nepean River, die kleinen Staedte mit den schoenen aboriginal names ..., die andere Richtung von New Castle. Es ist manchmal erstaunlich, die britischen Namen wie Liverpool direkt neben den aboriginal Namen zu sehen.

Die Huegel der Blue Mountains wirken von der Ferne blau wegen den Eukalyptus-Waeldern — das alles erinnerte mich sehr an Tasmanien. Tasmanien: Eukapyptus-Duft. Eukalyptus-Insel. Duftende Teebaeume. Ich hielt die Blaetter an meine Nase. Berauscht. In Tasmanien startete es zu brennen am Tag danach, nachdem ich wegflog. Aber auch hier in New South Wales gibt es viele Waldbraende, noch einige Stunden von hier von Sydney, wir sahen es in den News. Da es in Tasmanien dennoch keine Koalas gibt, sollte ich vielleicht ein tasmanischer Koala werden — wenn es schon keinen tasmanischen Tiger mehr gibt!
Wir standen und bestaunten die „drei Schwestern", die Sandsteinfelsen in Katoomba, dazu Gangarang Range, Mt Solitary, Mt Gibraltar, Kedumba Valley, Kings Tableland. Die vierte australische World Heritage Site fuer mich nach Sydney Opernhaus, Melbourne Exhibition Buildung, Porth Arthur, Tasmanien. Wir liefen die 1000 Stufen hinunter (Giant Stairway), dann Bushwalking und Hiking im kuehlen gruen-blauen Rainforest, der duftete und sang und prasselte mit vielen Wasserfaellen: Federal Pass, Vera's Grotto, Wentworth Falls, wieder hoch auf den Furber Steps zum Echo Point mit der wunderschoenen Aussicht ueber die ganze Blue Mountains Area und den Felsen. Das Wetter war perfekt today, nicht zu heiss. Es hatte geregnet die Nacht davor. Weisse grosse Wolken segelten noch am Himmel. Rainforest Colours.
Carrie und ich wanderten insgesamt mindestens 4 Stunden, waehrend Sarah oben wartete. Wir haetten noch laenger laufen koennen. Es war still und gruen um uns. Schoene Voegel, die wie Affen klingen. Keine 50 Grad.
Ich war muede im Auto, schloss nacheinander meine Augen, stellte mir schlaftrunken vor, wie meine Augen hinter den geschlossenen Lidern ein drittes Auge bildeten, mit dem ich im Schlaf sehen und denken konnte — denn ich wollte nichts verpassen, alles sehen. Ich dachte mit meinen Augen.
Ich geniesse den australischen Akzent, das i im o besonders. Noi, I don't knowi, yeahi or noi .. vielleicht bin ich ein aussie accent. Sarah ist halb aboriginal. Manchmal schiesst der Schmerz von Fernweh und Heimweh gleichzeitig ein. Kann ich beides stillen? Mein Geist ist ein Millionaer.
Wir kamen erst abends zurueck, um koreanisch zu essen.
Ich fliege Mittwoch Nacht zurueck nach Deutschland, mit China Airlines ueber Shanghai und 20 Stunden Layover in Beijing — mein erstes Mal in China, ich bin gespannt. Ich hoffe, dass ich den Flughafen in Peking verlassen darf wie letztes Mal in Singapor. Es ist ein 42-Stunden Flug wegen China; der laengste Flug meines Lebens bisher. Habe von Sydney aus overseas mit China und Deutschland telefoniert. Ich bin erst nach 2 Tagen in Frankfurt. Aber mein Flug nach Tasmanien war fast so lang wegen dem Delay von 9 Stunden aufgrund von Schnee in Frankfurt — kaum zu glauben in der Hitze hier. Am Montag hab ich mein audition fuer Wagner Lohengrin am Theater. Dann fahre ich schon in die Schweiz fuer Konzerte und nach Leipzig fuer mein PHD.

Morgen Darling Harbour Sydney und Manly Beach mit ferry.

Es ist manchmal erstaunlich, wie fremd das vermeintlich Vertraute sein kann, mit langen Zaehnen, als haette es ein anderes Leben, einen anderen Stil. Wenn es sagt, es vermisst mich, meint es das auch?

13. Januar 2013

Bin nun in Sydney, New South Wales. Es ist warm, manchmal sogar ploetzlich regnerisch. Waren gestern abend im Opernhaus in La Bohème, eine romantische Inszenierung, dass ich weinen musste: so muss eine italienische Oper sein! Findet man das noch in Europa? Der Tenor war phantastisch, die deutsche Dame neben mir aus Heidelberg wischte sich die Tränen unter der Brille weg. Ein gestylter Koreaner im Anzug hinter mir aber aß Chips! Wir kamen zwar direkt vom Strand, und ich hatte noch Sand im Nacken und war in einem grünen Bondi-Jumper. Ich bat ihn dennoch, mit dem lauten Essen aufzuhören, wir sind ja nicht im Kino. Er sah mich etwas zerknrischt an.
Heute war ich in der Show Blaze im Hauptkonzertsaal im Sydney Opera House: Stepptanzende Hip Hoper zu Michael Jackson auf silbernen Koffern! Anschliessend spazierte ich ueber die Harbour Bridge mit der dramatischen Aussicht. Die Bruecke kam mir viel kleiner, niedriger und kuerzer vor als die Tasman Bridge. Sie ist dazu fast abgeriegelt und wird rund um die Uhr bewacht. Die armen Wachtmaenner stehen die ganze Nacht herum. Die andere Seite, hinter der Bruecke, zeigte eine voellig andere, viel aermere Sicht und Bevoelkerung Sydneys.
Man macht so einiges falsch in so einer grossen Stadt am Ende der Welt: ich suchte spaeter nach „The Rocks“ und stellte fest, dass es eine Gegend ist, keine Felsen. Und ich lief fast auf der Fahrradseite der Bruecke zurueck und wollte zuerst an der Bruecken-Strasse entlang laufen, weil ich den Fussgaenger-Weg nicht fand.
Ob ich morgen die Blue Mountains ansehen kann? Das Cruise Schiff von Hobart stand in der Bucht und fuhr nachts hocherleuchtet und tutend am Opernhaus vorbei und davon ins Meer.

Am Samstag liefen wir von Coogee Beach ueber Clovelly Beach, Gordon's Bay, Waverley Cementary, Bronte Beach und Tamarama Beach nach Bondi Beach, immer am Wasser und den Felsen entlang. Das Meer kam pulsierend angefegt, atmend, mit langer, fremder Geschichte, fast abrupt auf Land treffend, obwohl um Zaehmung bemueht.
Seltsam ist, das mitten zwischen Straenden und sportgierigen Joggern und eleganten Surfern dieser weisse grosse Friedhof liegt, still, mittendrin, erinnernd an Tod und Vergaenglichkeit in Mode und Leben.
Nach frischem Swordfish und Melissas selbstgemachten Anzac-Keksen lagen wir am Bondi Beach und schliefen in Wind und Sand ein. Wie auf einem riesigen Kissen. Sand is like a giant pillow. Meine Wangen schliefen, Anspannung fiel aus meinem Gesicht wie ein Haus. Plumeria (Frangipani) duftet wie Mandeln ueberall an den Felsen. Wir wurden von Melissa aus Kingsford abgeholt, wohnen aber in Calingford, Epping, Westfield, ziemlich weit von der Stadt und Circular Quay. Die Zuege brauchen ziemlich lange, und alles ist weit ausgestreckt: von den Huegeln Sydneys, bei Norwest, wo ich Hillsong besucht habe, wo Mike Pilavachi aus London gesprochen hat. Es war sehr gut. „The devil puts always stomachs in front of our feet.“ Ich traf einige Deutsche, die die obere Nord-Kueste wochenlang mit umgebautem Bus gefahren sind.
Kreditkarten heissen in Australien eftpos.

12. Januar 2013

Letzter Tag in Adelaide. Art Galleries, die wunderschoene St Peter's Cathedral am Cricket Ground, die andere Kathedrale am Victoria Square, Parks, Museum South Australia mit vielen Infos ueber Aboriginals und den Pazifischen Inseln, Ozeanien, der Forscherin Elisabeth Kraemer-Bannow, den australischen Tieren, Wale und Tuemmler, Kunstwerke aus Enamel (Lack) und aus dem Tate. Schwammen ein letztes Mal im Gulf St Vincent, Glenelg Beach, fanden meine Uhr im Sand nicht, tranken Sangria im Tasca Viva, Tapas Bar, und assen Piquillo Peppers. Ueberall haengen die Schilder von der Santos Tour Down Under. Wir assen im Sandechin Restaurant im Tea Room Barramundi auf Avocado.

Abends nahmen wir an der Grusel Tour durch Old Adelaide Gaol, dem alten Gefaengnis, teil. Yard 1-6. Aber es war nicht wirklich scary, auch wenn sie viele Geistergeschichten erzaehlten. Ich fand es nur sehr traurig, wie viele Menschen dort gehaengt wurden. Es gibt einen Unterschied zwischen sad und scary, und die wahren Geschichten interessieren mich immer viel mehr, zum Beispiel ueber Elizabeth Woolcock, als erfundene Business-Geistergeschichten. Wir fuhren dann mit Michelle und Will heim nach South Terrace, Hyde Park in Adelaide, Carrie wohnt in East Terrace. Ich hoffe, dass ich bald mal Northern Territory, Great Ocean Road bei Melbourne, Alice Springs, Ayers Rock (Uluru), Cradle Mountain North Tasmania, Cooper Pedy (underground homes), the deserts und the Kimberley Wilderness in WA bestaunen kann. Aber alles nicht so schnell. Mistakes sind nicht dasselbe wie habits.

Schwarze Schwaene sehen nicht nur ganz anders aus als weisse proportional, sie haben auch eine ganz andere Persoenlichkeit, sind wesentlich weniger aggressiv.

10. Januar 2013

Heute waren wir in Monarto, South Australia, ein open-range animal sanctuary, der groesste Wild Zoo der Welt, ca. 70 km von Adelaide entfernt, mit LinkSA. Ich sah zum ersten Mal „wild“ ein Baby Rhino: ein 100 kg schweres White Rhino Maedchen, ein Baby Schimpanse (keine Affen!), wieder ein Maedchen, 2 Monate alte Baby Gepards (5) und ein 6 Monate altes Gepard-Jungtier. Auch Giraffen, Hyaenen, Loewen, Tassie Devils, die ebenfalls in Beuteln tragen, Zebras, Antilopen, Bisons, Strausse, aber auch Wasserboecke, Elands, Bongos. Ich fand es schoen, die Namen der Tiere auf englisch und viel ueber ihr Leben zu lernen.
Es war schoen, im warmen, geschuetzten Golf am Glenelg Beach zu baden, auch wenn dieser Beach eher ein Resort ist. Die Wellen in Tasmanien sind viel wilder und kaelter, da offenes Meer zur Antarktis. Die Sonne ist heiss, der Wind und die Naechte sind manchmal kalt.
Abends besuchte ich mein erstes australisches Cricket Spiel zwischen Adelaide und Perth im voll besetzten Adelaide Oval, es war ein schneller Spiel von ca. 3 Stunden, Perth gewann, wir trugen blaue Locken-Peruecken, und es war nicht langweilig. Wir tranken deutsches Bier, ich ass eine typisch suedaustralischen Chiko Roll. Michelle und Will gehen mehr als 12 Mal pro Jahr zu den ernsten Cricket Spielen, es ist der Lieblingssport der Australier lange vor Football, Soccer, Rugby und Frisbee. Insgesamt lieben die Australier Sport mehr als Musik

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